MINT-Hub der Uni Kassel wird Dauereinrichtung

Seit 2021 fördert der MINT-Hub der Universität Kassel die Kompetenz junger Menschen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) und die Vernetzung Studierender mit Unternehmen der Region. Jetzt steht fest: Das erfolgreiche, aber bislang befristete Projekt wird dauerhaft fortgeführt. Unterstützung kommt vom Land Hessen.

„Das ist gut für die Unternehmen der Region, gut für die Universität Kassel und vor allem gut für alle jungen Menschen, die sich für MINT interessieren“, kommentierte Vizepräsidentin Prof. Dr. Rita Borromeo Ferri, im Präsidium seit Kurzem für den Bereich Transfer zuständig. Über Veranstaltungen und Beratungsangebote ebnet der Hub Schülerinnen und Schülern Wege zu einem MINT-Studium, unterstützt Studierende und bringt sie mit einschlägigen Unternehmen in Kontakt. „Talentierte junge Menschen zu einem Abschluss in diesem Bereich zu führen nützt der Wettbewerbsfähigkeit und der Resilienz unseres Landes“, so Borromeo Ferri weiter. „Zugleich zahlt es sich für uns und für die Region aus, sie für ein Studium in Kassel zu gewinnen.“

Künftig wird der MINT-Hub mit einer festen Koordinierungsstelle an der Hochschule verankert Die Mittel für den Hub stammen aus dem Programm Qualität und Innovation in Studium und Lehre in Hessen (QuIS).

„Das Konzept des MINT-Hubs mit seinen vier Säulen, MINT to School, MINT to Science, MINT to Public und MINT to Companies ist ein Erfolgsmodell“ sagte Borromeo Ferri, die zugleich eine der drei Initiatoren des Hubs ist, neben Prof. Dr. Andreas Meister und Prof. Dr. David Di Fuccia.

Der Hub hat sich durch seine Formate regional und national einen Namen gemacht. Besonders erfolgreich und nachgefragt ist etwa der MINT-Mach-Samstag, der am 30. Mai 2026 zum 4. Mal stattfinden wird und bislang jeweils zwischen 500 und 1000 Besucher anlockte. Vertreten sind dort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Unternehmen, Verbände und Schulen mit Mitmach-Experimenten. Auch international stößt der Hub durch seine innovative Struktur auf großes Interesse. Die Initiatoren wurden etwa vom japanischen Bildungsministerium eingeladen und haben das Konzept an amerikanischen und afrikanischen Hochschulen präsentiert.

„Wir Initiatoren, unser großartiges Team, viele engagierte Kolleginnen und Kollegen aus der Universität, Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Verbänden und vor allem der MINT-Hub-Beiratsvorsitzende Dr. Henning Schule-Lauen, CEO von enercast, haben viel Engagement und Herzblut investiert. Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Präsidiums“, so Meister. Er sprach von einem klaren Zeichen, welche Bedeutung der Förderung der MINT-Bildung und des MINT-Interesses zugesprochen wird. „Das ist in der heutigen Zeit von hohen Studienabbrecherquoten, Fachkräftemangel im MINT-Bereich und technologischen Herausforderungen umso wichtiger.“

Weitere Informationen und Kontakt:
www.uni-kassel.de/uni/universitaet/mint-hub

Junge Frau mit dem Modell einer sogenannten tensegren Struktur. Foto: Sonja Rode.

19.05.2026

Pressemeldung:
Universität Kassel

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