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    Direkter Kontakt:

    Klaus Schaake
    Tel. 0561 – 475 10 11
    post@mittendrin-kassel.de

     

    Gefördert bis Ende 2019 durch:

    Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen 2024

    6 aus 141

    Die Stiftung Brückner-Kühner und der Verlag S. Fischer Theater und Medien haben Frauen dazu eingeladen, sich mit einer ungehaltenen Rede zu bewerben, um als eine von sechs Rednerinnen am 10. Dezember 2024 – Tag der Menschenrechte und Geburtstag der Schriftstellerin Christine Brückner – das Wort ergreifen zu können.

    In den vergangenen zwei Jahren hatte sich eine große Anzahl von Frauen beteiligt. Diesmal sind es 141 Frauen, die eine Rede eingereicht haben. Die Veranstaltenden sind beeindruckt vom Furor der ungehaltenen Frauen, die sehr persönliche und zugleich gesellschaftlich brisante Anliegen öffentlich machen. Die Themen und Redeformen sind so relevant wie divers, und zeigen, was mutige Frauen aus einem breiten gesellschaftlichen Spektrum und im Alter zwischen 17 und 89 bewegt.

    Die Jury hat mehrfach getagt und darum gerungen, wer – stellvertretend für alle anderen – ins Kasseler Rathaus eingeladen wird. Dies sind:

    Felicitas Reinbacher, Eltville
    Anika Westermann, Hamburg
    Alexa Rudolph, Freiburg
    Corinna Huber, Tübingen
    Delia Kassi, Berlin
    Alina Mathias, Rostock

    Die Rednerinnen schonen weder sich noch das Publikum, wenn sie von Erfahrungen der sexuellen Gewalt sprechen oder von ihrem Umgang mit einer Krebsdiagnose berichten, wenn sie von Demenz und Alter, einem Kind mit Behinderung oder queeren Lebensrealitäten erzählen und wenn sie ungehalten werden angesichts des Rechtsrucks in Deutschland.

    Die Reden werden im Kasseler Rathaus vor Publikum gehalten und vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet und gesendet. Im Verlag S. Fischer erscheint eine Anthologie mit einer Auswahl von 25 ungehaltenen Reden unter dem Titel „Ich bin VIELE!“. Im Frühjahr diesen Jahres kam die Sammlung „Aber jetzt ist Schluss“ mit neuen ungehaltenen Reden aus dem Jahr 2023 heraus. Zudem wird ein Großteil der eingereichten Reden auf der Plattform „ungehalten.net“ präsentiert.

    Zum Hintergrund
    „Wir laden alle Frauen ein, sich mit einer ungehaltenen Rede zu bewerben, um als eine von sechs Rednerinnen am 10. Dezember 2024, dem Tag der Menschenrechte, das Wort ergreifen zu können. Die Reden werden im Kasseler Rathaus vor Publikum gehalten und vom Hessischen Rundfunk aufgezeichnet und gesendet.“
    Dieser Aufruf richtete sich an jede Frau, die etwas zu sagen hat. Die Reden sollten deutschsprachig und nicht länger als 10 Minuten sein. Das Thema war frei wählbar. Das Mitgeteilte sollte aber von gesellschaftlicher und persönlicher Bedeutung sein. Da es auch auf den Vortrag der Rede ankommt, mussten alle Reden als Video über die Plattform „ungehalten.net“ eingereicht werden. Einsendeschluss war der 31. Juli 2024.

    Das Projekt ist im Jahr 2021 gestartet. Der ersten Ausschreibung folgten 119 Frauen, von denen sechs ins Kasseler Rathaus eingeladen wurden. Die Veranstaltung fand großes Interesse beim Publikum und in den Medien, sodass das Projekt seitdem jährlich neu aufgelegt wird. Der 10. Dezember ist zudem der Geburtstag der Schriftstellerin Christine Brückner (1921–1996), die mit ihren als Buch und auf der Bühne sehr erfolgreichen Monologen „Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ (1983) die Idee für dieses Projekt inspiriert hat.
     
    Wer steckt dahinter?
    Das Projekt wird von der Stiftung Brückner-Kühner und dem Verlag S. Fischer Theater und Medien veranstaltet. Es kooperieren das Archiv der deutschen Frauenbewegung, die Stadt Kassel und der Hessische Rundfunk (hr2-kultur). Die Projektleitung haben Friederike Emmerling und Julia Blando.

    Der Jury gehören an: Dr. Gilla Dölle (Archiv der deutschen Frauenbewegung), Friederike Emmerling (S. Fischer Theater und Medien), Karoline Sinur (hr2-kultur), Julia Blando (Stiftung Brückner-Kühner) sowie Tina Adomako, die im letzten Jahr als eine von 138 Frauen eingeladen worden war.

    Foto: Stiftung Brückner-Kühner

    30.10.2024

    Pressemeldung der Stiftung Brückner-Kühner

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