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Iryna Sauerwald
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Iryna Sauerwald2026-09-08 14:10:092026-09-08 14:10:09„abpflastern“: Wettbewerbssaison 2026 geht in finale PhaseEinfach, lecker, pflanzlich! #18
Pflanzlicher Genuss aus dem Suppentopf
Suppen sind vielseitig, nährstoffreich und meist günstig. Mit kleinen Abänderungen lassen sie sich einfach vegan zubereiten.
Sarah steht vor dem Herd und rührt die köchelnde Suppe. Dann setzt sie sich wieder an den Küchentisch und liest ihr Buch weiter. Ein paar Minuten später steht sie auf, da der Herd piept. Sie würzt die Suppe noch kurz nach und füllt sich dann direkt etwas in ihre Schüssel. Mit dem fertigen Gericht in den Händen läuft sie zurück zum Tisch und genießt das leckere Essen.
Vielseitige Gerichte kreieren
Suppen gehören zu den unkompliziertesten Gerichten der pflanzlichen Küche. Während die Suppe köchelt, bleibt, wie auch bei Sarah, Zeit für andere Dinge. Zudem sind sie einfach zuzubereiten, gesund und reich an Nährstoffen. Nudeln und Kartoffeln machen Suppen sättigender, während Hülsenfrüchte und Tofu zusätzlich pflanzliches Protein liefern. Ob als stückige Gemüsesuppe oder fein pürierte Cremesuppe – mit wenigen Zutaten lassen sich zahlreiche vegane Varianten zubereiten. So finden Gemüse und Tofu, insbesondere Räuchertofu, anstelle von Fleisch Verwendung. Gemüsebrühe ist im Vergleich zu Hühner- oder ähnlichen Brühen meist vegan. Pflanzliche Alternativen wie vegane Kochcremes und Kokosmilch ersetzen Milchprodukte.
Die Suppe richtig verfeinern
Damit alle Zutaten gleichmäßig garen, kommen sie je nach Garzeit zu unterschiedlichen Zeitpunkten in den Topf. Kartoffeln und Karotten benötigen beispielsweise mehr Zeit als Lauch, Brokkoli oder Spinat. Die Reihenfolge zum Würzen der Suppe ist ebenfalls von Bedeutung. Zu Beginn kommen robuste Gewürze wie Pfeffer, Lorbeer, Kümmel und Wurzelgemüse in den Topf, damit sie ihr Aroma während des Kochens entfalten können. Zum Schluss folgen frische Kräuter, Säure, wie zum Beispiel Zitronensaft und Essig, sowie Salz. Ein Löffel Nussmus – wie Mandel- oder Cashewmus – macht die Suppe beim Servieren noch cremiger.
Auch die Zubereitung macht bei Suppen einen großen Unterschied. So werden Cremesuppen unter anderem mit einem Pürierstab zubereitet. Klassische Gemüsesuppen bleiben dagegen stückig: Das geschnittene Gemüse kommt direkt in den Topf.
Frisch halten und länger genießen
Da vegane Suppen kein Fleisch und keine Milchprodukte enthalten, sind sie oft länger haltbar. Im Kühlschrank halten sie sich problemlos drei bis vier Tage. Sie lassen sich gut einfrieren und wieder erhitzen. Ist die Suppe etwas eingedickt, so lässt sich dieses Problem mit etwas zusätzlichem Wasser oder Gemüsebrühe lösen. Auch das Verzieren mit Kräutern gibt dem aufbewahrten Gericht neue Frische.
Suppen schmecken meist am zweiten Tag noch besser. Dann sind sie durchgezogen und das Gemüse hat das Aroma der Gemüsebrühe vollständig aufgenommen.
Sollte nun Lust aufgekommen sein, selbst eine leckere Suppe zuzubereiten, so findet sich hier ein Rezept für eine Gemüsesuppe:
Zutaten (für vier Portionen):
250 g Karotten (zwei bis drei Stück)
400 g Kartoffeln festkochend (vier von mittlerer Größe)
300 g Brokkoli (ein kleiner Kopf)
150 g Lauch (eine Stange)
eine Zwiebel mittlerer Größe
eine Knoblauchzehe
1,2 Liter Gemüsebrühe
2 EL Pflanzenöl
1/2 TL Salz
1/4 TL schwarzer Pfeffer
eine Prise Muskatnuss
Zubereitung:
1. Schäle und würfele die Zwiebel und den Knoblauch. Wasche den Lauch gründlich und schneide ihn in feine Ringe. Schäle die Karotten und Kartoffeln und teile sie in Scheiben beziehungsweise Würfel. Zerteile den Brokkoli in kleine Röschen, schäle den Strunk und würfele ihn ebenfalls.
2. Erwärme das Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze und dünste die Zwiebeln für drei Minuten an. Gib den Lauch und die Karotten hinzu und brate alles drei Minuten lang an.
3. Gib die Kartoffeln hinzu und gieße alles mit 1,2 Litern Gemüsebrühe auf. Lass die Suppe einmal aufkochen, reduziere dann die Hitze, setze den Deckel auf und lass es zehn Minuten lang kochen.
4. Gib den Brokkoli hinzu und lass es nochmal sieben bis zehn Minuten lang kochen, bis die Kartoffeln und der Brokkoli gar sind.
5. Schmecke die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.

Gemüsesuppe
Foto: Mia Lynn Boehme






© Urs Lüthi, Courtesy Galerie Coucou 






