https://mittendrin-kassel.de/wp-content/uploads/2026/09/Screenshot-2026-07-22-at-12-51-37-Die-geniale-Schwester-Fanny-Hensel-geb.-Mendelssohn-2023.png
824
550
Sabine Kemna
https://mittendrin-kassel.de/wp-content/uploads/2019/10/logo-m.png
Sabine Kemna2026-09-05 11:37:242026-09-05 11:37:24Fimmatinee Fanny HenselGrüne Oase an der Fulda
ADVERTORIAL*
Direkt am Fluss, mit Blick auf die Stadtschleuse und die Silhouette der Innenstadt, wird der Schleusenpark zum zentralen Treffpunkt für die ganze Unterneustadt um- und neugestaltet.
„Schleuse und Fluss“ ist das gestalterische Thema unter dem die Stadt Kassel den in der nördlichen Unterneustadt direkt an der Fulda liegenden Schleusenpark zu einem zentralen Quartiers- und Stadtpark weiterentwickelt. Das Vorhaben ist ein zentrales Projekt im Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ im Gebiet „Unterneustadt und Bettenhausen“, das die Erlebbarkeit der Fulda innerhalb des Stadtgebiets weiter steigert.
Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen. Der Schleusenpark umfasst eine Fläche von etwa zwei Hektar und ist damit ungefähr so groß wie knapp drei Fußballfelder. Er ist eine wichtige grüne Oase in der von großen Verkehrsachsen umschlossenen nördlichen Unterneustadt. Mit seiner attraktiven Lage direkt am Fluss und mit dem exklusiven Blick auf die Schleuse und die Silhouette der Innenstadt bietet er bereits jetzt besondere Qualitäten. Gleichwohl gibt es gestalterische Defizite, in die Jahre gekommene Spielgeräte, Nutzungskonflikte zwischen Fußgängern bzw. spielenden Kindern und Radfahrenden sowie ungenutzte Potenziale, die eine Neugestaltung erforderlich machen. Hier setzten die Planungen für die Neugestaltung an und werten den bestehenden Park so auf, dass er noch stärker zum Verweilen und Sporttreiben einlädt und den Ansprüchen an Klimaschutz, Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität gerecht wird. Um dies zu erreichen, werden zwei Uferbalkone die Erlebbarkeit der Fulda steigern, die Qualität der Sport- und Spielanlagen verbessert sowie der vorhandene Baumbestand wesentlich erweitert.
Schleuse, Fluss und Stadtsilhouette als Gestaltungsmotive

Visualisierung der Entwurfsplanung aus der Vogelperspektive. Kassel, Visualisierung: hanf Gartenarchitekten und Landschaftsplaner
Die besondere Lage an der Fulda und an der namensgebenden Schleuse greifen die Planungen gestalterisch auf. Diese findet sich an verschiedenen Stellen im Park wieder. Das Motiv spiegelt sich in bautechnischen Elementen wie Schleusentoren und -wänden oder Pollern wider, die in einem markanten Gelbton gestaltet werden. Auch die Eingänge des Parks werden als stilisierte Schleusentore aus gelben Stahlrahmen mit integrierten Sitzplätzen gestaltet. So entsteht ein durchgängiges, unverwechselbares Erscheinungsbild. Ein zentrales Ziel der Planung ist es, den direkten Bezug zur Fulda zu stärken. Die Nähe zum Fluss und die großartige Sicht auf die Stadtsilhouette sollen künftig noch deutlicher erlebbar sein. Herzstück der Neugestaltung sind zwei Uferbalkone, die ein Highlight des neuen Parks darstellen werden. Sie dienen als Aussichtsplattformen und bieten Raum zum Verweilen mit einem eindrucksvollen Blick auf Schleuse und Stadt. Durch ihre Abmessungen und integrierte Sitzbänke entstehen großzügige Aufenthaltsbereiche direkt am Wasser, was die direkte Lage des Schleusenparks an der Fulda spürbar verdeutlicht.
Verbesserte Angebote für Spiel, Sport und Freizeit

Visualisierung des Uferbalkons West am Unterwasser. Stadt Kassel, Visualisierung: hanf Gartenarchitekten und Landschaftsplaner
Um die Aufenthalts- und Nutzungsqualität im Schleusenpark insgesamt zu steigern, werden die bestehenden Sport- und Spielangebote aufgewertet und durch neue Anlagen ergänzt. Im östlichen Bereich des Parks entsteht der Kinderspielplatz neu. Die Spielgeräte sind Elementen nachempfunden, die Kinder mit dem Spiel am Wasser verbinden. So gibt es beispielsweise eine bespielbare „Flaschenpost“, die das Gestaltungsthema aufgreift. Wichtig ist auch die neue Lage des Spielplatzes, die dafür sorgt, dass der Spielplatz in größerer Entfernung zum Radweg (R1) angeordnet wird, um Konflikte zwischen den Kindern und Radfahrenden zu vermeiden. Neue Baumpflanzungen sowie integrierte Verschattungselemente gewährleisten einen wirksamen Sonnenschutz für den Spielbereich. Auch das bereits bestehende Sportfeld erfährt eine deutliche Aufwertung. Neue Sitzstufen, die an zwei Stellen mit Überdachungen ausgestattet werden, fungieren als kleine Tribüne. Sie dienen als Treffpunkte und Rückzugsorte für Jugendliche. Auch diese Bereiche werden im Stil der Schleusentore gestaltet und tragen damit ebenfalls zum wiedererkennbaren Gesamtbild des Parks bei.

Visualisierung des Uferbalkons Ost am Unterwasser. Stadt Kassel, Visualisierung: hanf Gartenarchitekten und Landschaftsplaner
Das Sportfeld bleibt vielseitig nutzbar und wird mit Basketballkörben, Fußballtoren sowie ergänzend mit einer Tischtennisplatte ausgestattet. Ein weiteres Highlight des neugestalteten Parks ist der neue Trendsportbereich. Er entsteht an der Stelle des bisherigen Spielplatzes und wird mit verschiedenen Calisthenics-Geräten ausgestattet, die Sport mit dem eigenen Körpergewicht ermöglichen. Eine weitere Tischtennisplatte sowie eine Teqballplatte runden das Angebot ab. Teqball ist eine Trendsportart, die Elemente aus Fußball und Tischtennis kombiniert. Erhalten bleibt die beliebte Seilrutsche.
Wichtiger Baustein fürs Quartier und die Stadt
Der Planung vorausgegangen ist im Jahr 2024 ein ausführlicher Beteiligungsprozess mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterneustadt. Im Mittelpunkt stand dabei die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen, die den Park bereits jetzt intensiv nutzen und sich zukünftig über verbesserte Bedingungen und neue Angebote freuen können. Wünsche, Anregungen und Ideen zur Gestaltung der Sport- und Spielbereiche wurden dabei aufgenommen.
Ein Großteil der Ideen und Vorschläge ließ sich – soweit dies aufgrund der Vorgaben des Natur- und Hochwasserschutzes möglich war – in die Planung integrieren. Mit der Neugestaltung des Schleusenparks erhält die Unterneustadt einen modernen, gut ausgestatteten Quartierspark sowie gleichzeitig einen neuen Ort am Wasser, an dem die Anwohnerinnen und Anwohner gemeinsam entspannen und Sport treiben können. Die Kombination aus noch mehr Grün, besseren Spiel- und Sportangeboten sowie der stärkeren Öffnung zur Fulda macht den Park zu einem wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung des Stadtteils – und zu einem attraktiven Ziel für alle Stadtbewohnenden.
Die Stadtschleuse
Seit Juni 2023 können wieder Boote zwischen dem Unter- und Oberwasser der Fulda geschleust werden. Nach zwei Jahren Bauzeit ist der 14 Kilometer lange Flussverlauf im Stadtgebiet wieder durchgängig befahrbar. Die neue Schleuse ist aus Stahlbeton errichtet, hat eine nutzbare Kammerlänge von 35 Metern und eine -breite von 6,75 Metern. Die Hubhöhe beträgt drei Meter. Die Wände sind bis zu 6,25 Meter hoch und – wie die Sohle – einen Meter dick. Verbaut wurden 2800 Kubikmeter Beton und 600 Tonnen Baustahl. Einen Schleusenwärter gibt es nicht mehr, denn die großen Tore öffnen sich auf Anforderung per Knopfdruck über Elektrohubzylinder. Von April bis August ist die Schleuse täglich zwischen 7 bis 22 Uhr passierbar, im September und Oktober von 7 bis 20 Uhr. Von November bis März bleiben die Tore geschlossen.
* Bei Advertorials handelt es sich um redaktionell aufgemachte Werbebeiträge von Kundinnen und Kunden. Dieses Advertorial erschien in der Sommerausgabe 2026 des StadtZeit Kassel Magazins. Die printsenrolle verlag & medien GmbH, der Verlag in welchem das Magazin erscheint, ermöglicht es Interessierten, sich mittels Advertorials zu präsentieren, um auf Ihre Impulse aufmerksam zu machen. Für Advertorials gilt die jeweils aktuelle Preisliste, die auf der Webseite einsehbar ist.
9.09.2026
Die Stadtschleuse –
Zahlen, Daten, Fakten
• Baukosten: ca. 2,8 Mio. €
• Baubeginn: Anfang 2027
• Baufertigstellung: Anfang 2028
• Ausführendes Planungsbüro: hanf Gartenarchitekten und Landschaftsplaner
• Ansprechpartner Stadt Kassel: Alexander Jörn, Theresa Hollstein

Städtebauförderung im Kasseler Osten
Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Kasseler Osten bildet die Grundlage für die Aufnahme der Bereiche der Stadtteile Unterneustadt, Bettenhausen, Forstfeld und Waldau in die über zehn Jahre laufenden Bund-Länderprogramme der Städtebauförderung. Waldau und Forstfeld werden über das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert. Die Unterneustadt und Bettenhausen sind Teil des Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“, das Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demografischen Wandels in Gebieten. unterstützt, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind.
Weitere Infos:
www.staedtebaufoerderung.info

Diesen Artikel auch zu lesen in der StadtZeit-Ausgabe 128, Sommer 2026
>> hier zu lesen







© Urs Lüthi, Courtesy Galerie Coucou
Claudia Harwardt






