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Iryna Sauerwald
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Iryna Sauerwald2026-02-17 12:30:542026-02-17 13:32:00GENESIS – spektakuläre Lichtkunst in der Karlskirche vom 03.03.-12.04.2026Landesfinale „Bester Praktikumsbericht 2025“
etzwerk SCHULEWIRTSCHAFT zeichnet Hessens beste Praktikumsberichte aus: Reflexion, Kreativität und Zukunftsperspektiven
Gute Nachrichten für die Region Kassel: Der Schüler Roman Max Greve (Max-Eyth-Schule) überzeugte mit seinem Praktikumsbericht beim Hessenentscheid des Schülerwettbewerbs „Der beste Praktikumsbericht“ und belegte in seiner Kategorie den 2. Platz.
Berufsorientierung zum Anfassen: Beim Landesfinale des Wettbewerbs „Bester Praktikumsbericht 2025“ wurden im Haus der Wirtschaft in Frankfurt Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen für ihre herausragenden Berichte geehrt. Sie hatten sich zuvor in regionalen Vorentscheiden für das Finale qualifiziert.
Die Preisverleihung wurde in diesem Jahr vom Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus organisiert, der beim Arbeitgeberverband HessenChemie angesiedelt ist. Dirk Meyer, Hauptgeschäftsführer von HessenChemie, betonte in seiner Begrüßung den Wert der Praktika und der Berichte:
„Die eingereichten Berichte zeigen, wie wichtig Praktika für die Berufsorientierung junger Menschen sind. Sie stärken ihre Selbstreflexion, wecken Neugierde und schärfen die beruflichen Interessen. Ein besonderer Dank gilt den betreuenden Lehrkräften und allen Unternehmen, die Praktikumsplätze anbieten. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag, Talente zu fördern und den Fachkräftenachwuchs zu sichern.“
Mit Blick auf die Diskussion um die EU-Praktikumsrichtlinie unterstrich Meyer:„Damit Praktika auch künftig in ausreichender Zahl angeboten werden können, müssen die bürokratischen Anforderungen für Unternehmen so niedrig wie möglich bleiben. Nur dann kann dieses bewährte Instrument der Fachkräftesicherung seine Wirkung auch weiterhin entfalten. Die EU-Praktikumsrichtlinie würde hier den falschen Weg weisen und wäre für Deutschland kontraproduktiv.“
Ein starkes Zeichen für Berufsorientierung
Ein Grußwort hielt auch Christopher Textor, Abteilungsleiter am Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen. Er unterstrich: „Für uns als Land ist die akademische und duale Ausbildung gleichwertig. Das betonen wir in allen Schulformen und setzen seit Jahren entsprechende Maßnahmen um. Eine erfolgreiche Ausbildung ermöglicht auch zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, wie möglicherweise die direkte Gleichstellung mit einem höherwertigen Abschluss. Ein erfolgreiches Praktikum kann den Weg in eine Ausbildung ebnen, weckt Interesse an verschiedenen Berufen und es war für mich in meiner Zeit als Lehrer und Schulleiter eine Freude, durch die Praktikumsberichte immer wieder einen guten Einblick in die Vielfalt unserer Betriebe zu erlangen.“
Landesfinale nach regionalen Vorentscheiden
Die ausgezeichneten Berichte hatten sich zuvor in den Regionalwettbewerben in Nord-, Mittel- und Osthessen, Wiesbaden-Rheingau-Taunus sowie im Rhein-Main-Taunus-Gebiet durchgesetzt. Eine unabhängige Jury bewertete die Arbeiten nach formalen Kriterien, inhaltlicher Tiefe und gestalterischer Kreativität. Insgesamt wurden 18 Schülerinnen und Schüler in sechs Kategorien geehrt. Jürgen Funk, Geschäftsführer SCHULEWIRTSCHAFT Wiesbaden-Rheingau-Taunus, überreichte den Siegerinnen und Siegern die Geld- und Sachpreise, gestiftet vom Arbeitgeberverband HessenChemie.
„Die prämierten Berichte machen deutlich: Wo Schule und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten, entsteht echte Berufsorientierung – praxisnah, lebensnah und zukunftsweisend. Der Wettbewerb setzt dabei ein wichtiges Zeichen: Er rückt die Bedeutung erster Praxiserfahrungen in den Fokus und würdigt das besondere Engagement der Jugendlichen“, sagte Jürgen Funk.
„Wir freuen uns riesig, dass gleich drei Nordhessen beim Landesfinale glänzen konnten. Ihre Berichte zeigen, wie viel Reflexion und Zukunftsorientierung in unserer Region steckt – ein starkes Signal für die Bedeutung von Praktika und gelungener Berufsorientierung”, betont das Geschäftsführer-Duo von SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen, Frauke Syring und Jens Nähler.

Im Bild (v.l.n.r.): Frauke Syring (Geschäftsführerin SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen); Roman Max Greve (Schüler der Max-Eyth-Schule); Karin Arend (Lehrerin der Max-Eyth-Schule).
29.09.2025
SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen
existiert seit über 65 Jahren und besteht aus sechs regionalen Arbeitskreisen, die ehrenamtlich von Pädagogen geleitet werden. SCHULEWIRTSCHAFT bringt Schulen und Unternehmen zusammen, damit Jugendlichen der Übergang in die Berufswelt und Unternehmen die Nachwuchssicherung gelingt. Organisatorisch ist SCHULEWIRTSCHAFT beim „Arbeitgeberverband HESSENMETALL Nordhessen“ sowie der „Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V. (VhU)“ angesiedelt. Die hauptamtliche Geschäftsführung wird von der Pressestelle der Arbeitgeberverbände in Kassel wahrgenommen.











