Protest gegen Gewalt und Repression in Syrien und Iran

Am Abend vom 20. Januar protestierten mehr als 1500 Demonstrant:innen in der Kassler Innenstadt. Sie forderten ein sofortiges Ende der Angriffe durch islamistische Milizen auf die Selbstverwaltungsgebiete in Nordostsyrien (auch bekannt als Rojava). Zudem wurde die brutale Niederschlagung der Proteste im Iran, insbesondere in den kurdischen Gebieten angeprangert. 

Der kurdische Demonstrant Rojîn A. fasst die aktuelle Situation wie folgt zusammen: „Die letzten Tage waren kaum zu ertragen. Meine Familie ist in Qamishlo [Nordostsyrien] und hat Angst vor dem Einmarsch der islamistischen Truppen. Jeden Tag sehen sie die Videos von Islamisten, die feiern, IS-Gefängnisse befreien und Frauen verschleppen. So kann es nicht weitergehen, Deutschland darf nicht weiter weggucken“. Antonia F., eine weitere Demonstrantin sagt zu den Protesten: „Es ist höchste Zeit, dass wir uns hinter die Kämpfe der Kurd:innen in Rojava und im Iran stellen. Es geht um die Rechte von Frauen und Minderheiten. Und darum, dass der IS sich nicht wieder ausbreitet. Wir werden weiter auf die Straße gehen!“

Tägliche Kundgebungen ab 21. Januar geplant

Ab dem 21.01.2026 finden tägliche Kundgebungen ab 17 Uhr auf dem Königsplatz in Kassel statt.

Wir rufen alle Menschen in Kassel und Umgebung auf, sich anzuschließen!

Es rufen auf zu den Protesten: Kurdischer Kulturverein Kassel, Women defend Rojava Kassel, Yuna – demokratische Jugend Kassel, Die Linke Kreisverband Kassel-Stadt, solid Linksjugend Kassel, Fantasma Revolutionäre Linke Kassel, Rote Notwendigkeit Kassel

Weitere Proteste sind für die nächsten Tage geplant.

Protest am 20.1.2026. Foto: Kreisvorstand Die Linke Kassel-Stadt

21.01.2026

Pressemeldung:
Kreisvorstand Die Linke Kassel-Stadt

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