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    Direkter Kontakt:

    Klaus Schaake
    Tel. 0561 – 475 10 11
    post@mittendrin-kassel.de

     

    Gefördert bis Ende 2019 durch:

    Legende vom „Heiligen Gral“ von Cassel

    Nicht Parzival, sondern Arnold Bode war der erste Gralsritter!

    Sensationell: Die mythologische Gralsburg liegt am Ufer der Fulda!
    Glastonbury? Winchester Castle? St. Michael´s Mount? Montsegur? Burg Wertheim? Burg Wildenberg? San Juan de la Pena? Kathedrale von Valencia? Wiener Hofburg? Bayreuth?
    Können Sie alle vergessen!
    Der Ort der sagenumwobenen Gralsburg ist die „documenta Stadt Kassel“! Und zwar dort, wo heute das Fridericianum steht.
    Ein langjähriger Erforscher des „documenta archiv“, der sich bei seinen Grabungsarbeiten bis in den  letzten Keller des Archivs vorgewühlt hatte, stieß dort auf  eine „Geheime Verschlusssache“, in der sich bisher unbekannte Urkunden fanden.
    In ihnen stand geschrieben, dass nicht Parzival, sondern Arnold Bode der erste Gralsritter war. Weitergehende, unter „Schweigegebot“ stehende Nachforschungen ergaben, dass auch die Legende um den „Heiligen Gral“ nicht aus dem 12. Jahrhundert stammen kann, sondern erst in vielgestaltiger Form in der Mitte des 20. Jahrhunderts in Cassel auftauchte.

    Tafelrunde Club 23
    Hier scharte der Sohn der Stadt, Arnold Bode, eine Gemeinschaft von geschlagenen Nazi-Rittern an der „Tafelrunde Club 23“ um sich, die an den Wunden ihren Verstrickungen im „Tausendjährigen Nazi-Reich“ litten und nach Erlösung suchten.
    Zuvorderst kam aus Venedig Werner Haftmann, aus Hannover Alfred Henzen, aus Stuttgart Hermann Mattern, aus Paris Stephan Hirzel, aus Krefeld Hermann Schaffner, aus Karlsruhe Kurt Martin, aus Brandenburg August-Martin Euler, um nur die tatkräftigsten im Club 53 zu nennen.
    Allein der umtriebige „Tausendsassa“  Arnold Bode war völlig unbelastet aus der Nazizeit und fußläufig aus dem Salzburgischen in den heimischen Gefilden eingetroffen, sein Leiterwägelchen hinter sich herziehend.
    Damit war allen klar, dass er von der Vorsehung zum unumstrittenen Erlöser,  zum Cassler Parzival der Tafelrunde Club 23 bestimmt war.

    Neubau des Theater- und Opernhauses

    Foto: Stadtarchiv Kassel

    Parzival Arnold war wirklich fortan ruhe- und rastlos unterwegs, steigerte seinen Ruf immerzu, niemand wundere sich, als er unter einem weiteren „Schweigegebot“ sogar den Auftrag zum Neubau des Theater- und Opernhauses erhielt.

    Bei den Ausschachtungen zum Neubau stieß er auf einen Reiterweg, der in Richtung des heutigen Fridericianums führte.
    Diese Reiterweg ließ ihm keine Ruhe, er suchte seinen Endpunkt und da das Fridericianum nach dem Tausendjährigen Reich der Nazis nur noch eine Ruine war, konnte er seine Grabungen ohne größere Hindernisse in Angriff nehmen. Als er dabei immer neue Mauern und Fundamente entdeckte, reifte in ihm ein genialer Entwurf, er eilte zu seiner geschlagenen Ritterschar und rief schon von weitem: „Heureka“! „Heureka“!

    Der neue Gralsmythos als Stein der Weisen
    „Ich habe den „Heiligen Gral“ unter dem Fridericianum gefunden“, rief er, „diesen Gralsmythos nennen wir  „documenta.“
    „Heureka“, „Heureka“! rief die leidende Nazi-Ritterschar, „die Erlösung ist nah, Ritter Arnold, du hast den Stein der Weisen gefunden, der kann Unedles in Edles umwandeln und diesen Stein der Weisen nennen wir documenta!“
    Und da gerade in Kassel die erste Bundesgartenschau geplant war, wollten sie, die schon im Tausendjährigen Reich in Sachen Kunst nicht untätig waren, eine Ausstellung „Abendländische Kunst des 20. Jahrhunderts“ anlässlich der Bundesgartenschau auf den Weg bringen. Die Rettung sollte nunmehr nicht im „Tausendjährigen Reich“ liegen, sondern im „Abendland“.

    Phönix aus der Asche
    Aus all ihren Verirrungen und Wirrungen der Nazi-Zeit konnten sie wie „Phönix aus der Asche“ in den Himmel der Kunst aufsteigen. Sie, die sich schon verloren glaubten, konnten in neuem Glanz erscheinen.
    Der mythologische Heilige Gral unter dem Fridericianum wurde zugeschüttet und mit einer mächtigen Granitplatte abgedichtet, darüber die Säulen des Fridericianums aufgerichtet. Die „Neuen Gralsritter“ des „Neuen Heiligen Grals documenta“ begannen ihr Werk: In das wundertätige Gefäß des Neuen Heiligen Grals documenta steckten sie als Reliquie die „Entartete Kunst“ des deutschen Romantikers Emil Nolde, der ob seiner Sehnsucht nach tausendjährigem Ruhm als Nazi-Staatskünstler ebenfalls tief gefallen war.
    Und mit dieser wahrhaftigen Transsubstitution (etwas geschieht vor unseren Augen und ist doch nicht zu sehen) im wundertätigen Gefäß des Neuen Heiligen Grals documenta waren sie, die Neuen Gralsritter, alle auf wunderbare Weise reingewaschen, Schuld und Sühne waren gelöscht.

    Füllhorn documenta
    Die Neue Zeit war eingeläutet, die sich dadurch auszeichnet, dass sie keine Zeit mehr mit der Beschäftigung der Alten Zeit verlieren darf, kein Blick zurück!
    „Die Blicke nach vorne und ans Werk“, riefen alle, „ihm nach, unserem strahlenden documenta Gralsritter Arnold!“ Und damit hatte das „Füllhorn documenta“ seine Anfang gefunden.
    Und seitdem schüttet dieses mythologische Füllhorn Fruchtbarkeit, Freigebigkeit, Reichtum und Überfluss über die Stadt Cassel aus.

    Nebel des Grauens
    Nur manchmal raunt es von der Fulda her: „Wo sind all die Nazis hin, wo sind sie geblieben?“ Und immer, wenn das Geraune von Zeit zu Zeit zu stark wird, wenn die Cassler Luft von Nazis, Rassismus, Antisemitismus und Kolonialismus anschwillt, dann dröhnt ein garstiger Chor aus Richtung der Branner-Brücke : „Die Reihen fest geschlossen!“
    Und fortan liegen wieder die „Nebel des Grauens“, neudeutsch „Silence“, über den Wassern der Fulda.

    Verhüllung oder Enthüllung
    Die Fortsetzung der Legende ist zu erwarten, denn wir wissen ja, es gibt Vergangenheit, die nicht vergeht: Gerade das, was nicht gesehen werden soll, will sich immer wieder zeigen!

    Weiteres zu den langen Schatten der documenta finden Sie >> hier

    28.02.2023

    Autor:
    Georg Martin

    Widerspruch ist erwünscht unter:
    derheiligegralvoncassel@gmail.com

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