Antikapitalistischer Ostermarsch / Ostermarsch

Samstag, 4. April 2026, 10:15 Uhr Bebelplatz: Start mit dem Kasseler Friedensforum, 12:00 Uhr: Kundgebung am Rathaus Kassel, 13:00 Uhr: Demonstration zu Standorten der Rüstungsindustrie

„Gegen ihre Kriege“ – Bündnis ruft für Samstag, 4. April, zu Demonstration gegen Aufrüstung und Militarisierung auf

Unter dem Motto „Gegen ihre Kriege“ ruft ein lokales Bündnis am Samstag, den 4. April 2026, zu einem antikapitalistischen Ostermarsch in Kassel auf. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr mit einer Kundgebung am Rathaus, im Anschluss zieht eine Demonstration zu Standorten der Kasseler Rüstungsindustrie.

Der Aufruf knüpft an die bundesweiten Ostermärsche an, die traditionell gegen Krieg, Aufrüstung und Militarisierung protestieren. Auch 2026 finden zahlreiche Aktionen der Friedensbewegung statt, so läuft das Kasseler Friedensforum die Westroute ab 10:30 an der Friedenskirche hin zur gemeinsamen Kundgebung um 12 Uhr am Rathaus.

Das Bündnis des antikapitalistischen Ostermarschs kritisiert insbesondere die zunehmende Militarisierung der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Rolle der Rüstungsindustrie. In Kassel verweisen sie dabei auf die geplante Erweiterung von Produktionskapazitäten im Stadtteil Rothenditmold, die aus ihrer Sicht soziale und ökologische Interessen vor Ort beeinträchtigt.

Zugleich richtet sich der Protest gegen aktuelle politische Entwicklungen wie eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht, steigende Rüstungsausgaben sowie die verschiedenen Kriege weltweit. Daher kommen auf der Demonstration verschiedene Redner:innen,unter anderem aus der palästinensischen, kurdischen und iranischen Solidaritätsbewegung, zu Wort, um die verschiedenen Perspektiven auf Krieg und Krise sichtbar zu machen.

Inhaltlich versteht sich der Ostermarsch als Teil einer breiteren Kritik an globalen Konflikten und deren Ursachen. Die Initiator:innen betonen, dass viele aktuelle Kriege im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Interessen und geopolitischen Machtkonflikten stehen. Ihre Forderung ist eine stärkere Orientierung an Abrüstung, internationaler Solidarität und Völkerfreundschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den sozialen Folgen von Krieg und Militarisierung. Besonders hervorgehoben wird, dass bewaffnete Konflikte weltweit mit verstärkter Gewalt gegen Zivilbevölkerung einhergehen und insbesondere Frauen, Kinder und marginalisierte Gruppen betroffen sind. Daran anknüpfend wird die Demonstration von einem feministischen Bereich angeführt.

Die Veranstalter:innen rufen zur breiten Beteiligung auf und verstehen den Ostermarsch als offenen Raum für alle, die sich gegen Krieg, Aufrüstung und deren gesellschaftliche Folgen positionieren möchten.

Ablauf:
Samstag, 4. April 2026
12:00 Uhr: Kundgebung am Rathaus Kassel
13:00 Uhr: Demonstration zu Standorten der Rüstungsindustrie
ca. 14:00 Endkundgebung Ecke Wolfhager Straße / Brandaustraße

Pressemeldungen Antikapitalistischer Ostermarsch / Kasseler Friedensforum

2.4.2026

Ostermarsch in Kassel
(Kasseler Friedensforum)

Samstag, den 4. April 2026
10:15 Uhr Bebelplatz: Start mit dem Kasseler Friedensforum
11:00 Uhr Obelisk
12:00 Uhr Kundgebung am Rathaus mit Dylan’s Dream (Musik)

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