Fünf neue Gipfel im Naturpark Habichtswald

Gipfelpass wird erweitert und neu aufgelegt

Seit Herbst 2021 lädt das Projekt „Mittelgebirgsstürmer“ dazu ein, die höchsten und schönsten Gipfel im Naturpark Habichtswald zu entdecken. Das Angebot hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt: Viele Wanderbegeisterte aus der Region, Tagesausflügler und Urlaubsgäste nutzen den Gipfelpass, um die charakteristischen roten Stempelkästen auf den Bergen anzusteuern und dabei unterschiedliche Landschaften und Orte im Naturpark kennenzulernen.

Nun, fünf Jahre nach dem Start, wird das Projekt erweitert: Fünf neue Gipfel sind hinzugekommen. Vorgestellt wurde die Erweiterung am Mittwoch, 7. Oktober, auf dem Burgberg in Naumburg. Neben dem Burgberg stehen ab sofort auch auf dem Hasunger Berg bei Zierenberg, dem Klauskopf bei Riede, dem Hängen bei Breuna und der Obernburg in Gudensberg die roten Stempelkästen. Damit wächst das Gipfelerlebnis im Naturpark von zehn auf fünfzehn Ziele.
Ein kleiner Hinweis für die Gipfelplanung: Die Zuwegung zur Obernburgruine in Gudensberg wird derzeit saniert, so dass der Stempelkasten dort ab November ohne größere Einschränkungen erreichbar ist.

„Die große Resonanz auf die Mittelgebirgsstürmer zeigt, dass die Idee funktioniert: Menschen machen sich auf den Weg, entdecken die Landschaft und lernen dabei auch Orte kennen, die vielleicht bislang nicht auf ihrer persönlichen Wanderkarte standen“, sagt Heike Dietrichkeit, Geschäftsführerin der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) Naturpark Habichtswald. „Mit den fünf neuen Gipfeln schaffen wir zusätzliche Anreize, die Region wandernd zu erkunden – und natürlich gibt es auch für erfahrene Mittelgebirgsstürmer noch einiges Neues zu entdecken“, ergänzt Martina Junghans, die die Erweiterung gemeinsam mit ihrer TAG-Kollegin Julia Schüßler koordiniert hat.

Präsentieren den neuen Stempelkasten des Mittelgebirgsstürmers auf dem Naumburger Burgberg: v. l: Johannes Daum (Zweckverband (ZV) Naturpark Habichtswald, Claudia Thöne (Stadt Naumburg und TAG Naturpark Habichtswald), Ulrike Merker (EAM), Heike Dietrichkeit (TAG Naturpark Habichtswald), Jürgen Depenbrock (ZV Naturpark Habichtswald) Julia Schüßler, Martina Junghans (TAG Naturpark Habichtswald) und Udo Umbach (1. Stadtrat Naumburg). Foto: Sascha Hoffmann

10 oder 15 Gipfel – Wanderer haben die Wahl

Mit der Erweiterung wurde auch der Gipfelpass neu aufgelegt. Wanderer können künftig selbst entscheiden, ob sie 10 oder 15 Gipfel erwandern möchten. Die Reihenfolge spielt dabei keine Rolle, eine zeitliche Frist gibt es ebenfalls nicht.

Wer die erforderliche Zahl an Stempeln gesammelt hat, kann sich ein exklusives und zugleich nützliches Präsent aussuchen. Eingelöst werden können die Pässe in der Tourist-Information Naumburg sowie in den Rathäusern der Kommunen Bad Emstal, Habichtswald und Zierenberg. Für diejenigen, die alle 15 Gipfel erklommen haben, gibt es außerdem eine kleine zusätzliche Belohnung.
Der Gipfelpass kann weiterhin digital über die kostenfreie App SummitLynx oder analog geführt werden. Die benötigten Stempel finden Wanderer an den roten Stempelkästen auf den jeweiligen Gipfeln.

Auch bei der Erweiterung setzt die TAG Naturpark Habichtswald auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Naturpark Habichtswald und dem Sponsorpartner EAM.
„Das Projekt Mittelgebirgsstürmer verbindet Bewegung, Naturerlebnis und regionale Entdeckung auf unkomplizierte Weise. Genau solche Angebote machen Lust darauf, die eigene Heimat und den Naturpark immer wieder neu zu erkunden“, sagt Jürgen Depenbrock, Geschäftsführer des Zweckverbands Naturpark Habichtswald. „Außerdem setzt es unsere Landschaft, die von bewaldeten Höhenzügen und Basaltkuppen vulkanischen Ursprungs geprägt ist, perfekt in Szene“, ergänzt er.

Auch die EAM unterstützt die Erweiterung weiterhin. Das Unternehmen stellt die Präsente zur Verfügung, die Wanderer für ihre gesammelten Gipfelstempel erhalten.
„Als regional verwurzeltes Unternehmen unterstützen wir gerne ein Projekt, das Menschen in Bewegung bringt und gleichzeitig dazu einlädt, die vielfältige Landschaft vor der eigenen Haustür zu entdecken“, so Ulrike Merker, Leiterin Geschäftsführungsbüro und Gremienarbeit bei der EAM.

Das Angebot richtet sich an alle Wanderbegeisterten: Familien können gemeinsam auf Gipfeltour gehen, junge Menschen die Region auf eigene Faust entdecken und erfahrene Wanderer ihre persönliche Gipfelsammlung vervollständigen. Auch für Urlaubsgäste und Tagesausflügler bietet der Gipfelpass einen besonderen Anreiz, mehrere Ziele im Naturpark miteinander zu verbinden.

Wechsel am Brasselsberg: Neuer Gipfel in Wolfhagen

Eine weitere Änderung betrifft den Kasseler Gipfel Brasselsberg mit dem Bismarckturm. Aufgrund des Sanierungsbedarfs wird der Turm längerfristig gesperrt sein. Deshalb wird der dortige Standort im neuen Gipfelpass ab sofort durch ein neues Ziel in Wolfhagen ersetzt: den Ofenberg. Bis zum Jahreswechsel bleibt der Stempelkasten am Brasselsberg noch bestehen. Damit bleiben auch bereits ausgegebene Gipfelpässe weiterhin gültig. Wer mit dem „alten“ Gipfelpass Stempel sammelt und zusätzlich die fünf neuen Gipfel erwandern möchte, kann die beiden Pässe bei der Einlösung miteinander kombinieren.

Die neuen Gipfelpässe sind ab sofort in den Rathäusern und Tourist-Informationen der Kommunen Breuna, Calden, Edermünde, Gudensberg, Habichtswald, Naumburg, Niedenstein, Schauenburg, Wolfhagen und Zierenberg sowie in Kassel, Baunatal, Fritzlar, sowie in Bad Emstal (hier aufgrund einer techn. bedingten Schließung ab dem 19. Oktober) erhältlich.

Alle Informationen zum Projekt, zu den Gipfeln und zum Gipfelpass gibt es online unter www.mittelgebirgsstuermer.de.

Ab sofort kann auch auf dem Gipfel des Burgbergs in Naumburg ein Stempel gesammelt werden. Foto: Sascha Hoffmann

27.10.2026


Pressemeldung:





Die 15 Mittelgebirgsstürmer-Gipfel im Naturpark Habichtswald
  1. Hohes Gras, Kassel 614,8 m
  2. Großer Bärenberg, Zierenberg 601 m
  3. Hoher Dörnberg, Zierenberg 578,7 m
  4. Burgberg Schauenburg, Schauenburg 499,9 m
  5. Weidelsberg, Wolfhagen 492,3 m
  6. (Neu) Burghasunger Berg, Zierenberg 479,7 m
  7. Niedensteiner Kopf, Niedenstein 475 m
  8. Falkenstein, Bad Emstal 461,8 m
  9. Bilstein, Edermünde 459 m
  10. (Neu) Klauskopf; Bad Emstal-Riede 413,7 m
  11. Odenberg, Gudensberg 381 m
  12. (Neu) Ofenberg, Wolfhagen (ersetzt den Brasselsberg) 372,5 m
  13. (Neu) Burgberg Naumburg,Naumburg 350 m
  14. (Neu) Hängen, Breuna 331 m
  15. (Neu) Obernburg, Gudensberg (ohne größere Einschränkungen ab November erreichbar) 305,8 m

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