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    Direkter Kontakt:

    Klaus Schaake
    Tel. 0561 – 475 10 11
    post@mittendrin-kassel.de

     

    Gefördert bis Ende 2019 durch:

    Neues Leben im Hafenareal

    ADVERTORIAL*

    Für eine der wichtigsten städtebaulichen Entwicklungen in Kassel ist das Hafenareal der Schauplatz. In Zukunft werden hier Menschen leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Ein Realisierungswettbewerb liefert neue Ideen für ein lebendiges Quartier.

    Noch ragen die alten Speicherbauten und die massive Ufermauer als stille Zeugen vergangener Zeiten über dem Wasser des Kasseler Hafen. Zwischen grauen Fassaden und großflächigen Logistikhallen ist die Geschichte des einstigen Wirtschaftsknotenpunktes noch greifbar. Doch gleichzeitig deutet sich an, dass hier ein neues Kapitel beginnt. Wo früher Güter gelagert und verschifft wurden, soll bald ein lebendiges Quartier entstehen: ein Ort zum Wohnen, Arbeiten und Verweilen, der die industrielle Vergangenheit bewahrt und gleichzeitig einen Blick in die Zukunft richtet. Ein durch die Stadt ausgelobter städtebaulicher Realisierungswettbewerb hat in diesem Jahr die Potenziale des Hafenareals für eine Umnutzung und Wiederbelebung als gemischtes Quartier ausgelotet. Das Wettbewerbsgebiet umfasst eine Fläche von rund elf Hektar, etwa so viel wie 15 Fußballfelder. Zentrale Aufgabe war es, diese Fläche mit Gebäuden, Freiräumen und Straßen zu strukturieren und die künftigen Nutzungen aufeinander abzustimmen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Einbeziehen der denkmalgeschützten Speichergebäude und Ufermauer, die als identitätsstiftende Elemente erhalten bleiben sollen. Ebenso wichtig für das zukünftige Quartier ist es, innovative Klimaanpassungsstrategien zu integrieren.

    Blick auf das denkmalgeschützte Silogebäude. Foto: Nicolai Benner.

    Neue Vision für historische Kulisse

    Das Areal des stillgelegten Frachthafens in der nördlichen Unterneustadt steht seit Langem im Fokus der Stadtentwicklung im Kasseler Osten. Frische Impulse brachte 2022 der studentische Wettbewerb des Fachbereichs Architektur, Stadtplanung und Landschaftsplanung der Universität Kassel, gemeinsam mit der Stadt Kassel und der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt unter dem Titel „Experiment Kasseler Hafen: Visionen für ein sozial-produktives Quartier“. Zusätzlichen Auftrieb erhält die Entwicklung durch das benachbarte Koop-Quartier im ehemaligen Gebäude des Handelsunternehmens Coop um die Hafenstraße 76, zuletzt Standort der documenta fifteen, wo ein Ort für Wohnen, Arbeiten, Kunst, Kultur und Soziales entsteht. Auch wenn sich das Hafenareal heute in privatem Besitz befindet, unterstützt die Kommune den städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerb mit Mitteln aus dem Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Denn die Stadt sieht in der Entwicklung des Areals großes Potenzial. Für Annette Spielmeyer, zuständige Stadtplanerin für Stadterneuerung im Kasseler Osten, steht fest: „Wettbewerbe sind sehr wertvoll für neue Ideen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Baukultur.“

    Hafen an der Fulda Anfang der 1930er Jahre.

    Konzepte reifen heran

    Der offene Wettbewerb, den die Stadt ausgelobt hatte, stieß auf große Resonanz. Die 45 eingereichten Entwürfe zeigten vielfältige Ansätze im Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand, der Integration klimafreundlicher Mobilitätskonzepte und der Schwerpunktsetzung für das neue Quartier, etwa auf Urbane Produktion oder Kreativwirtschaft. Auch unter den von der Jury ausgezeichneten Beiträgen der Preisgruppe spiegeln sich diese unterschiedlichen Ideen wider. Die erste Stufe des Wettbewerbs ist mit der Auswahl der Preisgruppe durch die Jury und die daran anschließende Ausstellung aller eingereichten Arbeiten im Hallenbad Ost abgeschlossen. In der aktuell laufenden zweiten Stufe überarbeiten die prämierten Büros ihre Entwürfe anhand der Juryempfehlungen sowie Anregungen aus der Öffentlichkeits- und Eigentümerbeteiligung. Die zweite und abschließende Jurysitzung findet Ende Oktober statt. Dank der engagierten und kooperationsbereiten Eigentümer rechnet die Stadt mit einer zügigen Entwicklung des Hafenareals in den kommenden Jahren.

    Kleiner Teil einer größeren Entwicklung

    Das Hafenareal reiht sich nahtlos in die Entwicklungsachse kultureller und sozialer Einrichtungen im Kasseler Osten mit Strahlkraft für die gesamte Stadt ein: das Koop-Quartier mit dem Hafen 76, das Sandershaus, die ehemalige Haferkakaofabrik mit den hochbaulichen und freiraumplanerischen Entwicklungsbausteinen, das Hallenbad Ost, die Potenziale der St. Kunigundis Kirche mit der umgebenden Wohnbebauung, die zukünftige kulturelle Nutzung im Hochbunker Agathof mit dem angrenzenden Stadtteilzentrum und der Babylon-Musikbunker. Mit der geplanten Realisierung von mindestens 450 Wohnungen im Hafenareal stellt dieses gemeinsam mit der geplanten Entwicklung auf dem Salzmann Areal einen zentralen Baustein in der Wohnraumversorgung des Kasseler Ostens und der ganzen Stadt dar. Darüber hinaus sind Zukunftsthemen wie Klimaanpassung, Hochwasserschutz, Regenwassermanagement durch großzügige Retentionsflächen, begrünte Plätze und Dächer, der Fokus auf Fuß- und Radverkehr, verkehrsberuhigte Innenbereiche, Quartiersgaragen sowie das Prinzip „Umbau statt Abriss“ in allen Entwürfen fest verankert. Damit setzt das Hafenareal einen wichtigen Maßstab für eine innovative, nachhaltige, ressourcenschonende und lebenswerte Entwicklung Kassels.

    Das Hafenareal mit angrenzendem KOOP-Quartier und Yacht-Hafen. Foto: Nicolai Benner


    * Bei Advertorials handelt es sich um redaktionell aufgemachte Werbebeiträge von Kundinnen und Kunden. Dieses Advertorial erschien in der Herbstausgabe 2025 des StadtZeit Kassel Magazins. Die printsenrolle verlag & medien GmbH, der Verlag in welchem das Magazin erscheint, ermöglicht es Interessierten, sich mittels Advertorials zu präsentieren, um auf Ihre Impulse aufmerksam zu machen. Für Advertorials gilt die jeweils aktuelle Preisliste, die auf der Webseite einsehbar ist.

    10.09.2025

    Städtebauförderung im Kasseler Osten
    Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Kasseler Osten bildet die Grundlage für die Aufnahme der Bereiche der Stadtteile Unterneustadt, Bettenhausen, Forstfeld und Waldau in die über zehn Jahre laufenden Bund-Länderprogramme der Städtebauförderung. Waldau und Forstfeld werden über das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert, die Unterneustadt und Bettenhausen sind Teil des Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“.

    Weitere Informationen dazu: www.staedtebaufoerderung.info

    Das Wettbewerbsverfahren
    Der Wettbewerb wurde als offener, städtebaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil ausgelobt.
    Ziel der ersten Stufe des Wettbewerbs war die Bildung einer Preisgruppe mit drei bis fünf Bewerbern. Die Auswahl erfolgte auf Grundlage der Bewertung der Entwürfe durch die Jury in der Preisgerichtssitzung. Die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden anschließend öffentlich ausgestellt. Im Zeitraum der Ausstellung wurde eine Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt.

    Die fünf mit ihren Konzepten prämierten Büros sind:

    • Studio Wessendorf mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten und Plan und Recht GmbH, Berlin
    • bjp I bläser jansen partner GbR Stadtplanung, Dortmund & KRAFT.RAUM. Landschaftsarchitektur, Düsseldorf
    • Octagon Architekturkollektiv, Leipzig / SPOT Architektur + Stadt, Hannover / studiofutura, Berlin
    • PRSch + Lisa Brunnert, beide Hamburg
    • QUERFELDEINS Landschaft I Städtebau I Architektur, Dresden

    Dokumentation der prämierten Entwürfe: www.akh.de/baukultur/wettbewerbe-in-hessen/hafenareal-kassel

    In der zweiten Stufe, dem sogenannten Verhandlungsverfahren, werden nach einer Vertiefungs- und Überarbeitungsphase die finalen Preisträger des vorangestellten Realisierungswettbewerbs durch die Jury prämiert.

    Diesen Artikel auch zu lesen in der StadtZeit-Ausgabe 125, Herbst 2025
    >> hier zu lesen

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